Geschichte

Die Geschichte des Koi

770 - 476 vor Christi während der sogenannten Frühlings und Herbstperiode, schrieb der chinesische Hofbeamte Fan Li ein Fischzuchtbuch über Karpfen, welches heute als das älteste Fischzucht-Buch Welt gilt.
550 vor Christi hat Toshuko, alias Hanrei das erste Buch über Koi, mit dem Titel "Yogyokyo" in China erschien, in ihm konnte man die Methoden zur Züchtung der Koi nachlesen. Die damaligen Koi waren rot oder grau und dienten ausschließlich als Speisefisch.
316 bis 265 vor Christi in dem Buch Yang yu jing von Jin Cui Bao sollen Aufzeichnungen über mehrfarbige Karpfen zu finden sein.

713 von Karpfen berichtet auch ein japanisches Buche Hitachi Fudoki (Natureindrücke der Region Hitachi).
720 und ein weiteres aus dem Jahr Nihonshoki (japanische Chronik).
1000 überliefert sind erste Berichte über farbige Karpfen
1713-1720 tauchen in den zwei Büchern Hitachi Fudoki und Nihon-Shoki die ersten chinesischen Schriftzeichen (Li yu) und die japanischen Schriftzeichen (Goi) für Koi auf.
1804-1829 die Bunka Bunsei Ära gilt als die Geburtsstätte des Nishikigoi in Yamakoshi der japanischen Präfektur Niigata, die damals Echigo hieß und die ersten japanischen Koi erschienen. Einer Epoche, in der das Land vom 11ten Shogun von Tokugawa regiert wurde. Zunächst erschien die roten Markierungen auf ihren Wangen. Diese kreuzte man mit weissen Koi, und as Endergebnis waren weisse Koi mit einem rotem Bauch.
1830-1843 in der Tenpo Ära zeigten die Zuchtbemühungen weitere Veränderungen, der Koi mit roter Farbe wurde als Zukinkaburi bezeichnet. Rot die auf dem gesamten Kopf hatte wurde Menkaburi genannt, und rot auf den Lippen war der Kuchibeni (Lippenstift).
1868-1912 zu Beginn der Meiji Ära interessierten sich die ersten Liebhaber für den Kohaku. Um diesem Zeitraum wurde der deutsche der Kaprfen in Japan eingeführt und mit der Nishikigoi gezüchtet. Jetzt war die Geburtsstunde der Doitsu (deutsch) Varietät gekommen. Es gibt zwei Arten der deutschen Karpfen. Ein Typ hat keine Schuppen und wird als Lederkarpfen und der andere hat große Schuppen entlang jeder Seite der Rückenflosse und an der Seitenlinie nur (Spiegelkarpfen).
1830-1845 entstanden weitere Zeichnungsvarianten. Namentlich waren dies Zinkaburi, Menkaburi, Sarasa und Kuchibeni, wobei die Menkaburi und Kuchibeni bis heute von Bedeutung sind, wenn es um die Beschreibung bestimmter Zeichnungen geht.
1845 kamen die ersten Koi nach Yamakoshi-village, einer armen und einsamen Region, die fünf Städte umfasst: Higashiyama, Higashi-Takezawa, Oota, Takezawa und Tanesuhara.
traf der Koi direkt die Herzen der Bevölkerung und immer mehr Bauern begannen mit dessen Zucht. Es heißt, dass sich im Jahr
1870 wurden die Koi in Japan von Adeligen als Statussymbole gehalten
1888 wurde der erste Käufer eines Koi namentlich erwähnt: Herr Gosuke aus Utogi. Auf einer Auktion ersteigerte er einen weiblichen Kohaku mit rotem Kopf und dem Namen Hachibi. Hachibi wurde von Gosuke mit einem Kohaku gekreuzt, der eine besonders schöne Kirschblütenzeichnung besaß. Dieser Kohaku hieß Sakurakana, abgeleitet vom japanischen Wort Sakura, dem Begriff für Kirschblüte.
Mit dieser Kreuzung setzte sich Gosuke ein Denkmal, denn die Nachkommen dieser Zucht gelten als die Stammväter des Kohaku. In der heutigen Koihauptstadt Ojiya wurde sogar ein Kaufhaus zu Ehren von Gosuke auf dessen Name getauft. Hiroi, Besitzer dieses Kaufhauses war ebenfalls Koizüchter. Weitere wichtige Züchter aus dieser Zeit sind Assazo Takano und Tarokichi Hoshino, zwei Namen, die die damalige Koizucht nachhaltig prägten.
1904-1905 erlebte der Koi zunächst einen herben Rückschlag. Japans Krieg gegen Russland und so wurden Unsummen in die militärische Schlagkraft investiert. Geld welches auch in Japan auf dem Koimarkt fehlte.
So warteten die Koizüchter von Yamakoshi-village sehnsüchtig auf eine Gelegenheit, den Koiverkauf wieder anzukurbeln und den Koi über die Präfekturgrenzen hinaus bekannt zu machen.
1912-1945 in der Taisho Ära perfektionierte man den weiss-rote Koi zum Nishkigoi. Es entstand auch ein weisser Koi mit einem roten und schwarzen Muster. Der Sanke, bedeutet der dreifarbige. Der Shiro Utsuri (schwarz mit weißen Abzeichen) wurde am Ende dieser Ära eingeführt.
1915 für die Taisho Ausstellung in Tokio gründete der Bürgermeister von Higashiyama, Hikosaburo Hirasawa, die Koi Fish Exhibition Association. 60 Mitglieder schrieben sich in die Koi Fish Exhibition Association ein und schikten 23 der schönsten Koi nach Tokio. Die meisten davon waren so genannte Sarasa, die heutigen Kohaku. Von ihrer Schönheit hing alles ab. Diese Koi sollten Besucher begeistern, neue Interessenten gewinnen und die Koizucht wieder in Schwung bringen. Der wichtigste Besucher kam aber erst an einem Tag im Mai: Der Kronprinz Hirohito, der spätere Japanische Kaiser und fachkundiger Ichthyologe!
An Dutzenden von Ausstellern war der zukünftige Kaiser gelangweilt vorüber gegangen - bei den Koi stoppte er plötzlich. Über eine Stunde lang soll sich seine Hoheit an den majestätischen Koi und ihren eleganten Schwimmbewegungen erfreut haben. Angeblich ignorierte er die Aufforderungen seiner Begleiter, sich doch auch andere Attraktionen der Ausstellung anzusehen! Stolz und zufrieden offerierte Hikosaburo Hirasawa noch am selben Tag dem Kaiserpalast 8 der prächtigen Koi.
1946 wurde die Japanische Regierung liberaler und der Koi durfte wie jedes andere Wirtschaftsgut gehandelt werden. Von da an war der Siegeszug des Nishikigoi nicht mehr zu stoppen und mit der Entwicklung neuer Transportmöglichkeiten eröffneten sich dem Koi ganz neue Weg der Verbreitung.
1947 gab es in der Yamakoshi-village ca. 2.500 Haushalte, 1.700 beschäftigten sich mit der Zucht von Koi.
Fährt man heute durch diese Gegend, so kommt man an fast keinem Haus vorüber, an der nicht ein Netz zum Trocknen aufgestellt ist, oder anderes Fischzuchtzubehör lagert.
Ende der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts arbeiteten in Präfektur Niigata und Umgebung angeblich über 6.000 Koizüchter.
Zurück zur Geschichte.
1950 seit den 60er Jahren hat der Koi seinen Siegeszug um die Welt angetreten.

Anfang des 19. Jahrhunderts die ersten Farbmutationen des Magoi gab es in den Farben rot, hellgelb und weiß.
Mitte des 19.Jahrhunderts wurde aus einem roten und einem weißen Karpfen, der Kohaku gezüchtet.
Ende des 19. Jahrhunderts wurden aus diesen farbigen Urkarpfen in Japan die ersten Farbvarianten (namentlich der Kohaku = rote Muster auf weißem Grund) herausgezüchtet. Auch der Asagi, den Higoi und den Bekko also ein Großteil der heute bekannten Varianten.
Während des 20. Jh. kamen viele neue Zuchtvarianten der Koi hinzu.

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